Strategiedefinition ist wie ein gelungener Stabhochsprung: Erst muss ich wissen, wie hoch ich springen will. Dann muss ich festlegen, von wo ich loslaufe und wie lang meine Schritte sein müssen. Und schließlich muss ich das richtige Werkzeug auswählen und über mentale und technische Kompetenz verfügen. Dann kann der Sprung gelingen.

Oder anders ausgedrückt: eine Strategie zu haben bedeutet zu wissen, mit welchen Mitteln und in welchen Schritten man aus einem bekannten Istzustand zu einem definierten Sollzustand kommt. Welche Ressourcen habe ich zur Verfügung, welches Potential haben diese Ressourcen, und was muss ich tun, um die Potentiale zu entfalten?

Ich unterstütze sie bei der Analyse und Definition Ihrer Strategie, indem wir uns zunächst das Ziel vornehmen und dieses möglichst genau definieren. Klar ist, dass es eine Zielsetzung oder zumindest eine Intention oder eine Vision geben sollte. Denn sonst verfährt man frei nach dem Motto „als wir das Ziel aus den Augen verloren haben, haben wir richtig Gas gegeben“.

Dazu gehört auch, die wirtschaftlichen und sonstigen Ziele mit der Intention des Unternehmens abzugleichen. Das Why – wozu machen wir das hier eigentlich? – wird in Zeiten zunehmender Veränderungsgeschwindigkeit immer wichtiger, um Orientierung zu geben. Um im Bild zu bleiben, sauberer Sport ist eine Einstellungssache und die Motivation zu härterem Training muss ja von irgendwo her kommen.

Anschließen schauen wir uns den Absprungpunkt an und ermitteln die Hebelpunkte, um dieses Ziel zu erreichen. Dann schauen wir uns die momentane Ausprägung dieser Hebelpunkte an und definieren Maßnahmen, mit denen wir um eine zielgerichtete Veränderung ermöglichen.

Nun ist jedoch eine entscheidende Annahme dafür, dass dieses Konzept funktionieren kann, dass die Höhe der Latte sich nicht inmitten des Anlaufs verändert. Genau das passiert jedoch unter komplexen und dynamischen Rahmenbedingungen. Wenn sich das Ziel mit der Zeit verändert, ist Agilität gefragt, also schnelles Reagieren, eine Aufgabenplanung in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen und eine Anpassung der Aufgabenstellung in regelmäßigen Abständen.

Effectuation ist das strategische Pendant zur agilen Organisation in einem komplexen Umfeld. Lernen Sie, wie die digitalen Pioniere zu „effektuieren“: unternehmerisches Handeln in überschaubaren Schritten, um unter komplexen Rahmenbedingungen schnell Ergebnisse zu erzielen und zu lernen.
Unter dynamischen und nicht vorhersehbaren Rahmenbedingungen verliert Planung seine Fähigkeit zur verlässlichen Strukturierung. Denn was ich heute plane, kann morgen schon überholt sein. Stattdessen kann ein guter Rahmen für agiles strategisches Arbeiten die notwendige Orientierung geben. Was kann ich jetzt, welche möglichen Ziele kann ich damit erreichen, welche Partner im Netzwerk helfen mir, meine Fähigkeiten auszubauen, was bin ich bereit zu investieren und wie kann ich Zufälle nutzen, die sich kurzfristig ergeben? Alle diese Fragen strategisch anzugehen, bedeutet Effectuation.
Ich biete Ihnen hierzu in einem 2-Tagesseminar eine Kombination aus Input und direkter Anwendung. Jeder Schritt wird direkt mit den Teilnehmern anhand der konkreten Aufgabenstellung umgesetzt. Dabei starten wir Schnellboote, die bereits am nächsten Tag in Ihrem Unternehmen loslegen können.

Sprechen Sie mich gerne für ein individuelles Angebot an.

Wenn der strategische Kontext sogar so weit gezogen wird, dass das Geschäftsmodell betrachtet werden soll, ist Business Modelling „auf einem weißen Blatt Papier“, also einer Canvas sinnvoll. Dazu zählen die Value Proposition Canvas, die Business Model Canvas und die Protoyping Canvas. Je nach Aufgabenstellung nutzen wir diese Modelle, um Ihr Geschäftsmodell zu überprüfen und neu zu strukturieren. Was sind die Aufgabenstellungen, die Sie für den Kunden lösen müssen? Was ist obligatorisch und was ist optional dabei? Wie kann Ihr Produkt diese Facetten abdecken? Welche Partner spielen dabei eine Rolle, welche Kanäle nutzen Sie für die Ansprache Ihrer Kunden? Und schließlich, wie kann ein schneller Prototyp entwickelt werden, was soll dieser leisten und wie ergibt sich aus der kurzfristigen Maßnahme ein Beitrag zu der langfristigen Intention des Vorhabens? Diese und andere Fragen gehen wir gemeinsam systematisch an und vertiefen sie soweit wie nötig. Dabei hat es sich bewährt, einen ersten Aufschlag in Form eines intensiven Workshops zu machen und diesen über die Zeit iterativ zu verfeinern.

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